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Begriffe & Namen*

Barteln
  • Fadenförmige Anhänge am Maul, die als Tast- und Geschmacksorgane dienen.
Behandlungsbecken
  • In einem sogenannten Behandlungsbecken werden kranke oder krankheitsverdächtige Fische vorübergehend isoliert. Dadurch ist eine gezielte Behandlung mit Medikamenten möglich.
Benthos
  • Als Benthos bezeichnet man die Gemeinschaft, der in der Bodenzone eines Gewässers, dem Benthal, vorkommenden Lebewesen. Hierbei wird zwischen pflanzlichen (Makrophyten, Phytobenthos) und tierischen Organismen (Zoobenthos) unterschieden. Benthische Lebewesen, wie beispielsweise Krustentiere oder Muscheln, sind von Bedeutung als Nahrung für Fische und stellen eine wertvolle Proteinquelle dar. Untersuchungen der verschiedenen benthischen Lebensgemeinschaften geben außerdem wichtige Anhaltspunkte für die ökologische Bewertung von Gewässern.
Biotop
  • Das Biotop (von griech. bios „Leben“ und topos „Ort“) ist ein räumlich abgrenzbarer Lebensraum mit bestimmten Bedingungen für eine Art oder einer Gemeinschaft von Lebewesen. In einem Biotop-Aquarium wird ein in der freien Natur vorkommender Lebensraum nachgebildet. Gepflegt werden darin Fische, Pflanzen oder Wirbellose, die alle aus der selben Region stammen. Ein solches Biotop-Aquarium ist z.B. ein Amazonasbecken oder ein Felsenbecken mit der Darstellung des Malawisees und einem Besatz mit Mbunas (felsenbewohnende Buntbarsche des Malawisees).
Blaualgen
  • Die Blaualgen (Cyanobakterien) auch Schmieralgen genannt, besitzen keinen echten Zellkern und stehen damit den Bakterien näher als den Algen. Sie bilden sich meist in neu eingerichteten Becken, in denen die Pflanzen noch nicht mit dem Nährstoffabbau begonnen haben.
Bleeker, Pieter
  • Pieter Bleeker (* 10. Juli 1819 in Zaanstad; † 24. Januar 1878 in Den Haag) war ein niederländischer Arzt und Ichthyologe (Fischkundler), der sich mit seinen Arbeiten über die Fische Ostasiens große Verdienste erworben hat. Während seiner Zeit als Sanitätsoffizier in Indonesien, sammelte Bleeker über 12000 Fische, von denen ein Großteil heute noch im Naturalis-Museum für Naturgeschichte in Leiden zu besichtigen ist. 1862 erschien erstmals sein Altlas Ichthyologique, darin beschreibt er auf über 1500 Abbildungen 511 neue Gattungen und 1925 neue Arten. Veröffentlichungen:
  • 1977 Atlas ichtyologique des Indes rientales néerlandaises. Publié sous les auspices du gouvernement colonial néerlandais. Smithsonian Institution, Washington D. C., USA. ISBN 0-876666365.
Bodenfilter
  • Ein Bodenfilter ist ein Innenfilter, der den im Aquarium befindlichen Bodengrund (meist feiner Kies) als Filtermaterial nutzt. Auf dem Boden befinden sich engmaschige Siebkörperelemente durch die ein freier Raum zwischen Boden und Kiesgrund entsteht. Diese Filterelemente werden mit einem Steigrohr an eine Pumpe angeschlossen, die das Wasser durch den Kiesgrund nach unten abzieht und wieder nach oben fördert. Durch die Lage des Filtermaterials wird Mulm schnell im Bodengrund fixiert und teilweise durch Bakterien biologisch abgebaut. Die Reinigung des Filtermaterials, z.B. durch Austausch, ist allerdings aufwendig. Auch aus diesem Grund ist dieses System nicht für größere Becken zu empfehlen. Bessere Ergebnisse - mit geringerem Wartungsaufwand - lassen sich z.B. durch einen vertikal betriebenen Hamburger Mattenfilter erzielen.


Bodenheizung
  • Eine Bodenheizung besteht aus einem im Bodengrund (z.B. spiralförmig) verlegten Heizkabel und wird über einen externen Temperaturregler betrieben. Sie wird als unterstützende Heizung in Aquarien eingesetzt und beheizt den Bodengrund des Beckens. Da Pflanzen einen warmen Bodengrund mit daraus resultierender Durchströmung bevorzugen, wird auch das Pflanzenwachstum unterstützt.
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Boulenger, Georg Albert
  • Georg Albert Boulenger (* 19. Oktober 1858 in Brüssel, Belgien; † 23. November 1937 in Saint Malo, Frankreich). 1876 schloss er sein Studium der Naturwissenschaften an der Freien Universität in Brüssel ab und arbeitete ab 1880 am Natural History Museum in London. Seine Arbeitsweise gilt als sehr methodisch, bis 1921 hat Boulenger 877 Schriften mit zusammen über 5000 Seiten. Er lieferte die wissenschaftliche Beschreibung zu 1096 Fischarten, 556 Amphibienarten und 872 Reptilienarten. Ausgewählte Veröffentlichungen:
  • 1894 Catalogue of the Snakes in the British Museum (Natural History).
  • 1895 Catalogue of the Perciform Fishes in the British Museum.
    Centrachidae, Percidae and Serranideae.
  • 1897 The Tailless Batrachians of Europe. Parts I & II.
  • 1903 Batraciens de la Guinee Espagnoles.
  • 1905 A contribution to our knowledge of the varieties of the wall-lizard
    (Lacerta muralis) in Western Europe and North Africa.
  • 1910 Les batraciens et principalement ceux d'Europe.
  • 1912 A vertebrate fauna of the Malay Peninsula from the Isthmus of Kra to
    Singapore, including the adjacent islands. Reptilia and Batrachia.
  • 1913 Snakes of Europe.
  • 1913 Second contribution to our knowledge of the varieties of the
    wall-lizard (Lacerta muralis).
  • 1916 On the lizards allied to Lacerta muralis, with an account of Lacerta
    agilis and L. parva...
Online-Bücher Internet Archiv (archive.org).
Buntbarsche
  • Die Buntbarsche (Cichlidae), auch Cichliden genannt sind eine Familie der Ordnung der Cichliformes. Sie werden in vier Unterfamilien und in eine Reihe von Triben (eine Rangstufe zwischen Unterfamilie und Gattung) eingeteilt. An der Basis des Stammbaums stehen die in Indien, Madagaskar sowie Sri Lanka lebenden Etroplinae und die - auschliesslich auf Madagaskar lebenden - madagassischen Ptychochrominae. Die Arten der afrikanischen Buntbarsche und die wenigen des Nahen Ostens gehören alle zur Unterfamilie Pseudocrenilabrinae, die süd-, mittel- und nordamerikanischen zur Unterfamilie Cichlinae. Innere Systematik:
  • Cichlidae
    • Etroplinae (Indien und Madagaskar)
    • Ptychochrominae (Madagaskar)
    • Pseudocrenilabrinae (Afrika & Vorderasien
    • Cichlinae (Süd- und Mittelamerika)
Keine Gruppe unter den tropischen Aquarienfischen kann eine der so große Vielfalt an Formen, Größen und Fortpflanzungsweisen bieten wie die Buntbarsche. Die Körperformen reichen von scheibenförmig beim Diskusfisch bis zur zylindrischen Form der Schlankcichliden. Viele Arten sind auch sehr bunt, besonders jene, die vom afrikanischen Rift Valley stammen. Einige Buntbarsche werden sehr groß und brauchen ein Aquarium für sich. Andere wiederum kann man gut ein einem Gesellschaftsbecken pflegen. Siehe auch Beschreibung und Systematik der Buntbarsche.

* Im Aquarium-Guide Lexikon finden Sie eine Auswahl von Begriffen und Namen, die allesamt mit der Aquaristik zu tun haben.
  Allerdings werden hier keine Fisch- und Pflanzenarten vorgestellt, sondern ausschließlich Fachbegriffe.
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